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» Eigene Tages Cons 2014

Unsere gespielte Kampagne 2014 als kompletter Text in zeitlich richtigem Ablauf




Ein Dorf in Not (1 Tagescon 8 Std. IT)

Auf ihren Weg in die Hauptstadt kehren unsere Abenteurer in ein Dorf ein um ihrer müden Beine auszuruhen und Vorräte aufzufüllen.

Auf den erste Blick ein normales, kleines Plätzchen doch spürt man recht kurze Zeit später, dass hier etwas nicht stimmt. Die Einwohner beäugen die Neuankömmlinge mit Misstrauen und im Äußeren dieser harten Augen glimmt noch etwas - Angst. Aber wovor?

Kaum auf dem Dorfplatz, der einen halb-mannshohen Monolithen umringt, verschwinden auch schon die Bewohner in ihren Hütten. Einzig ein Schmied, eine Krämerin, ein verwahrloster Bettler, die hoffen, dass die Neuankömmlinge ein paar Münzen lassen, sowie eine selbst zu Halblingen vergleichsweise kleine Gestalt sind auf der Straße.

Hier stimmt etwas nicht. Kaum fallen diese Gedanken, nähert sich eine Gestalt aus der Ferne. Ein Wesen mit dämonischer Präsenz. Seine bläuliche Haut ist überzogen von Pocken und Narben und auf seiner Stirn prangt eine seltsame Rune. Aufrecht schreitet es um den Monolithen. Die Gruppenmitglieder betrachten es abwechselnd mit Interesse, Abscheu und Angst. Wolfgang schwingt - übermannt von Angst und Unsicherheit - sein Schwert in der Hoffnung diesem elenden Wesen den Garaus zu machen. Sein Biedenhänder saust auf den Leib zu!...Und prallt einfach ab?! Der Dämon ist durch ein mächtiges Schild geschützt, das auf seiner Brust prangt. Da schnellen aus dessen Ärmeln lange, fleischige Tentakel und peitschen auf den Recken nieder. Wolfgang bricht unter Schmerzen zusammen und seine Rüstung fängt sofort an sich bräunlich zu verfärben und rostet unbrauchbar vor sich hin. Als der Rest keine Anstalten macht, das Wesen weiter anzugreifen, weil es - offensichtlich verdorben - sich aber nur verteidigt hat, verschwindet es kurze Zeit darauf wieder.

Die Bewohner, besonders der arme Bettler, verweigern sich jeglicher Kenntnis und Erinnerung. Weder ob sie dieses Ding schon zuvor gesehen haben, noch was es hier möchte, wollen oder können sie sagen. Doch nach dem einen oder anderen Gespräch und einige Münzen geben sie einen wagen Hinweis auf einen Jäger im Wald. Das Ziel ist bekannt. Gerald von Tannenberg möchte diese üble Geschwulst der Verderbnis in den Landen Tyguans vernichten und überzeugt die Gruppe mit Status, Münzen oder einfach nur einem interessanten Schauspiel der kommenden Ereignisse, ihn zu unterstützen. Im Dickicht, auf einem Baustamm sitzend, finden unsere Abenteurer den Jäger. Gerald fängt mit seiner unvergleichlichen Art sofort ein "freundliches" Gespräch an. Er möchte das Land wieder rein sehen und zwar schnell - koste es was es wolle und dieser dreiste Mann könnte der Schlüssel sein, das spürt er. Der sture Jäger lässt sich vom Adel aber nicht beeindrucken und zähneknirschend lenkt Gerald ein, ihm ein gutes Tröpfchen aus dem Dorf bringen zu lassen. Gaal und Brom machen sich auf den Weg, während Gerald weiter verhandelt.

In der Stadt ärgert sich Gaal mit dem raffgierigen Volk herum, was die Dringlichkeit natürlich ausnutzt um gutes Geld zu machen. Nach einigem hin und her, einem mehr als schlechten Pfandgeschäft, dessen Belohnung ein Apfelwein und ein interessanter Becher sind, der auf den ersten Blick nicht das zu sein scheint, was er ist, gehen die zwei Recken wieder zurück in den Wald. Dort finden sie ein einziges Chaos vor.

Wolfgang findet unweit des Jägers einen reich verzierten Hammer im Wald und von Neugier übermannt umschließt seine Hand das Werkzeug und er fällt sofort in einen tiefen Schlaf. Emalia eilt ihm sofort zur Hilfe, wird beim Handauflegen aber auch von Müdigkeit übermannt und schläft, wenn auch nur kurzzeitig. Die Gruppe ist ratlos...

Gaal und Brom bringen das gewünschte Getränk. Geralds Geduld ist nun am Ende. Er möchte Antworten! Der Jäger seinerseits macht weitere Anstalten bevor er überhaupt irgend etwas sagt. Gerald schäumt innerlich vor Wut. Diese...Person bringt in seinen Augen keinen Mehrwert und kurzerhand, als Strafe für seine Impertinenz, erlöst er den Jäger mit einen sauberen Streich seiner Klinge von dieser harten Welt. Die restlichen Mannen befürchten, dass dies ein großer Fehler und vielleicht die einzige Möglichkeit auf Erlösung von diesem Dämon war. Nach dieser Aufregung nimmt sich Gaal des schlafenden Wolfgangs und des Hammers an. Er identifiziert richtig, dass die Berührung des Hammerkopfes zum Schlafe führt. Beim Aufheben mit behandschuhter Hand ist er jedoch unachtsam und durch kurzen Kontakt mit blanker Haut am Handgelenk wird auch er Opfer eines kurzzeitigen Schlafes. Anschließend transportiert er den Hammer in das Dorf und letztendlich an den Schmied, der darin etwas besonderes entdeckt, da der Hammer wohl der Teufelei des Dämons entgegen wirken kann.

Die Mannen finden einen Zettel, der wohl eine Banntinktur darstellen soll und können dem merkwürdigen Gnom weitere Informationen entlocken. Da sie nichts zu verlieren haben keimt ein Plan aus Verzweiflung heran. Das Biest taucht immer wieder auf und wird immer zorniger und unberechenbarer. Einzig die Umgarnung des Monuments durch die Elfe können ihn zwischenzeitlich besänftigen, nur um Ssintara darauf frustriert und wütend hinfort zu scheuchen - anscheinend befriedigt sie nicht ausreichend seinen Geschmack und sein Verlangen. Auch die Dorfbewohner werden immer unruhiger - Gaal hat aus Wut auf die Geldgier der Krämerin ihr Leben bedroht - aber von Not und einen Funken Hoffnung getrieben folgen sie den Anweisungen unserer Abenteurer. Mit dem magischen Hammer fertigt der Schmied ein Werkzeug der Erlösung. Ein Werkzeug wie noch keins zuvor. Die Energie des Hammers fließt bei jedem Schlag in das heiße Metall. Schlag um Schlag wächst aus dem Keim ein Plan dem Dämon eine Falle zu stellen. Nach unermüdlicher Arbeit, mit Schweiß und Erschöpfung bedeckt präsentiert der Schmied ein optisch einfaches Messer, doch spüren er und die Magier die besondere Kraft, die ihm inne wohnt. Emalia kümmert sich indes mit Ssintara um die Zutaten der Tinktur. Die Krämerin braut den Niedergang der Bestie - gerade genug um einen einzigen Pfeil zu bestreichen, der ihr diese Tinktur tief in die Eingeweiden treiben soll.

Die Zeit verrinnt, die Bestie naht und in den Gesichtern jedes Anwesenden steht die Gewissheit, dass nur eine Chance besteht - der Dämon möchte Blut sehen!

Es ist soweit. Die Bestie ist da.

Gerald und Wolfgang von Rodenstein stehen bereit um dem Abart entgegen zu treten und sie abzulenken. Die Farbe weicht aus ihren Knöcheln als sie ihre Waffen umklammern. Nur eine Chance...

Tarik hält den Pfeil parat, der den Niedergang bedeutet. Nur eine Chance…

Gaal, Emalia und Ssintara an seiner Seite, um alles entgegen zusetzen was sie haben. Nur eine Chance...

Wolfgang und Gerald preschen vor, schlagen auf das Biest ein, wohlwissend, das ihre Waffen keine Wirkung zeigen und versuchen den unheiligen Tentakeln so gut wie möglich auszuweichen, denn sie bedeuten Tod. Tarik spannt seinen Bogen, angestrengt wartet er auf seine Chance - ein Feuerball fliegt an ihn vorbei auf das Wesen. Er blinzelt einen Schweißtropfen weg, der Arm zittert und er lässt los! Die einzige Chance fliegt und bohrt sich in vedorbenes Fleisch! Als er seinen Bogen senkt, sieht er, das Gerald und Wolfgang mit klaffenden Wunden und brennenden Malen im Fleisch zusammen brechen und auch die Anderen um ihn herum um ihr Leben kämpfen, nur um ihm die nötige Zeit zu verschaffen. Umgehend wird das Biest langsamer und bricht zusammen. Gaal wittert die Chance, schnappt sich den Dolch und läuft auf den verderbten Korpus zu. Er schnitzt mit den Messer das Schild lose - die Ränder lösen sich aus dem fauligen Fleisch - und rammt dem Biest die Klinge in die Brust! Er spürt wie der Stahl ausgelaugt wird und das Leben aus der Bestie sickert.

Es ist vollbracht. Das Dorf ist von der Verderbnis befreit!

Den Schild noch in der anderen Hand haltend steht er auf und überblickt wie Emalia ihr Bestes versucht um Gerald am Leben zu halten. Wolfgang kauert erschöpft auf dem Boden, nur am Leben gehalten von ihrem schnellen eingreifen und seinem Glück, doch Gerald hat es schwer erwischt. Schweißgebadet und dem Zusammenbruch nah verkündet sie, alles mögliche getan zu haben, nun hängt es nur an seinem Überlebenswillen. Keiner weiß wie lange es dauert bis er wieder geneßen ist...wenn Gerald es überlebt. Betrübt schaffen sie Gerald in die Obhut der hießigen Amme und Heilerin und kehren betrübt in die Taverne ein, um diesen Kampf ins Vergessen zu spülen.



Der Wettstreit (1 Tagescon 7 Std. IT)

Nach ihrem letzten Abenteuer setzen unsere Mannen ihre Reise gen Gardant fort. Jedoch mussten sie einen Rückschlag hinnehmen. Gerald von Tannenberg wurde bei der Befreiung des kleinen Dorfes schwer verletzt und sein Schicksal ist ungewiss. Die Umtriebigkeit der Gefährten zieht sie jedoch weiter nach Gardant und so entscheiden Wolfgang von Rodenstein, der treue Vasall von Gerald und Gaal, ihm weiterhin beizustehen und zu beobachten, während der Rest ihre Reise fortsetzt, mit dem Versprechen in der letzten Taverne vor Gardant zusammenzutreffen.

Als die restlichen Gefährten bei Abenddämmerung ein paar Meilen weiter nördlich in einer kleinen Siedlung in ein Gasthaus einkehren, sehen sie ein vertrautes Gesicht im schwummrigen Licht. Der Kerzenschein wirft einen kupfernen Glanz auf den Becher, den er in seiner Hand hält und auf sein Auge. Viktor begrüßt sie nur mit einem verschmitzten anheben des Mundwinkels und geht wortlos an ihnen vorbei nach Draußen. Vor der Taverne bleibt er bei einem stoffbedeckten Haufen Gerümpel stehen und zieht mit einer großen Geste das Tuch weg. Sofort fangen Hugos Augen an zu funkeln, bei dem Gedanken an all den Spaß, den man mit dieser Balliste haben kann.

In der Ferne taucht die Spitze des Turmes von Gardant auf. Nur noch wenige Tagesreisen und unsere Freunde haben ihr Ziel erreicht. Nach ein paar Meilen verschwinden die Zinnen von Gardant jedoch vorerst hinter den Wipfeln eines Waldgebietes, dass sie durchqueren.

Als sie auf eine Lichtung kommen, stoßen sie auf ein Lager. Augenscheinlich hat die erbarmungslose Sonne alles Leben vertrieben. Viktor und Hugo nutzen zugleich die Gelegenheit ihr neues Spielzeug auszuprobieren, doch der Lärm macht aufmerksam. Ein Junger Mann in vornehmlich feiner Kleidung erhebt sich aus den Schatten und stakst auf sie zu. Er stellt sich als Gesandter - als Herold - des Senats vor. Ein Aufseher über das Turniergelände, welches die Mannen da vor sich sehen. Mit tönender Stimme verkündet er, dass geeignete Kämpfer als Vertreter Tyguans für die Drachenlande gesucht werden und lädt die Gesellschaft ein, sich hier auszuruhen. Auf den ersten Blick scheint es hier sicher zu sein und die Gefährten stimmen zu.

Ein Aushang erweckt das Interesse von Viktor - Die Grenzen Tyguans sind seit ein paar Tagen aufgrund einer Seuche, die in den Nachbarlanden wütet, versperrt. Dies sind beunruhigende Neuigkeiten....

Nach einiger Zeit wird der Herold unruhig, da der Nahrungsmittelvorrat langsam zur Neige geht und überzeugt die Truppe mit ein paar Münzen den Wildhüter des Waldes zu suchen, der normalerweise dafür zuständig ist. Als sich auch Emalia erhebt spürt sie einen stetig steigenden, unbändigen Hass gegen Ssintara in sich aufkommen und zugleich Schwäche. Sie entscheidet sich vorerst auszuruhen und alleine zu sein.

Im Wald wird alsbald der Waldhüter gefunden - tot. Mit einem zerknüllten Stück Papier mit seltsamen Zeichen in seiner Hand und einem zweiten Schriftstück nicht weit von ihm unter Lumpen vergraben - diesmal in einer bekannten Schrift. Unbekannte werden nach Tyguan und aus dem Land in die Drachenlande gebracht. Was geht hier nur vor? Unterzeichnet sind die Schriftstücke mit merkwürdigen Glyphen. Als die Gruppe zum Lager zurückkehrt greift Emalia unsere Elfe ohne Vorwarnung an. Mit großer Mühe kann der Rest verhindern, dass die Beiden sich wiederholt gegenseitig umbringen. Emalia wird ruhig gestellt bis man eine Erklärung oder Lösung für ihr Verhalten findet.

Nach einer kurzen Zeit beginnen unsere Mannen mit dem Turnier.

Die Jagt nach einem Hirsch wird als erste Prüfung durchgeführt. Nach der erfolgreichen Jagd berichten Viktor und Tarik von einer merkwürdigen Gestalt im Wald, konnten sie aber nicht einholen. Ein Rätsel zum Lösen um die richtige Pflanze zu finden ist die Zweite. Hugo und Emalia lösen das Rätsel indem sie alle Blumen und Sträucher mitnehmen, die sich tragen lassen und finden nebenbei noch eine Heilpflanze für Emalias Anfälle.

Ein Bogenschießwettbewerb ist die dritte Prüfung. Die neuste Errungenschaft - die Balliste - pulverisiert das Ziel und lässt den Champion chancenlos zurück.

Der Zweikampf mit Keule, Schwert und den Fäusten gegen den Champion stellt die letzten Aufgaben dar. Tarik entschied den Keulenkampf durch Zähigkeit für sich. Emaila und ihr Schwert waren zu heiß und brachten den Champion ins Schwitzen. Und Viktor konnte durch Schnelligkeit und Gerissenheit den waffenlosen Kampf für sich gewinnen.

Unsere Mannen haben das Turnier durch Kreativität und Verstand für sich gewonnen und sich somit mehr als würdig erwiesen das Land Tyguan in den Drachenlanden zu vertreten.

Gefrustet durch seine Niederlagen glaubt der Champion den unscheinbaren Herold in einem Ehrenkampf zu besiegen, bricht aber nach dem ersten Streich des Heroldschwertes unter Schmerzen zusammen, was der Herold gleichgültig abtut. Als Viktor den sich windenden Mann berührt fühlt auch er einen lähmenden Schmerz. Von dieser Wende der Geschehnisse ist die Gruppe alarmiert und Ssintara, die immun gegen den Schmerz des Schwertes zu sein scheint setzt alles daran um diese Waffe in die Hände zu bekommen. Gezwungen von der Übermacht der Gruppe stimmt der Herold zu, der immer noch beteuert nichts böses gemacht und Viktor gewarnt zu haben, Ssintara seine Waffe auszuleihen, damit sie diese untersuchen kann. Sie umschmeichelt die Waffe wie einen Liebenden, gibt sie aber kurze Zeit später mit einem enttäuschten Ausdruck zurück. Letztendlich erstellt der Herold das Zeugnis für ihren Triumph, wenn auch mit Zähneknirschen und verlässt die Truppe anschließend umgehend zügigen Schrittes.

Kurze Zeit danach haben Wolfgang und Gaal ihre Gefährten eingeholt - ob Gerald überlebt bleibt weiterhin unklar - und gemeinsam können sie nun das Land verlassen und das Rote Lager unterstützen. Zu welchem Preis dies geschehen ist, muss sich jedoch erst noch zeigen…*

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